Im Monat Oktober fordert Franziskus die Gläubigen auf, für eine Kirche zu beten, „die treu und mutig das Evangelium verkündet, eine solidarische Gemeinschaft ist, jeden willkommen heißt und in einer Atmosphäre der Synodalität lebt.“
Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt
„Eine für alle offene Kirche“: Unter diesem Titel steht die Gebetsmeinung des Papstes für den Monat Oktober.

Gemeinsam gehen
„Was bedeutet es, „Synode zu halten“? Es bedeutet, gemeinsam zu gehen: synodos. Im Griechischen heißt es „gemeinsam gehen“ und in dieselbe Richtung gehen,“ erklärt Franziskus in der kurzen Videobotschaft, die an diesem Montag veröffentlicht wurde.
Die Kirche müsse sich also wieder bewusstwerden, dass sie ein Volk auf dem Weg ist und dass sie diesen Weg gemeinsam gehen muss: „Eine Kirche mit diesem synodalen Stil ist eine Kirche des Zuhörens, die weiß, dass Zuhören mehr ist als Hören. Das bedeutet, dass wir einander in unserer Vielfalt zuhören und denjenigen, die draußen sind, die Türen öffnen.“
Protagonist der Synode sei der Heilige Geist, es ginge also darum, auf ihn zu hören und zu beten. Ohne Gebet werde es keine Synode geben, stellt Franziskus auf Spanisch in dem Video mit deutschen Untertiteln klar.
Zuhören ist mehr als Hören
„Lasst uns diese Gelegenheit nutzen, um eine Kirche der Nähe zu sein, die der Stil Gottes ist: Nähe. Und danken wir dem ganzen Volk Gottes, das durch sein aufmerksames Zuhören einen synodalen Weg geht,“ schließt die Botschaft des Papstes.
Das Papstvideo
Das Video mit den Gebetsanliegen des Papstes ist ein Projekt des Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes. In diesen kurzen Videos geht Franziskus jeden Monat auf eine der Herausforderungen ein, vor denen die Menschheit in der heutigen Zeit steht.
Quelle: www.vaticannews.va/de