Pfr. Tivadar Sándor wurde vor 50 Jahren vom damaligen Bischof von Karlsburg, der Diener Gottes, Márton Áron, zum Priester geweiht und dient seit fast vierzig Jahren in der Pfarrei Arad-Gai, zu der auch die kleineren Gemeinden Sânpaul und Şofronea als Filialen gehören. Anlässlich des Jahrestages seiner Priesterweihe, vor einem halben Jahrhundert, hielt Pfarrer Tivadar am Sonntag, den 18. April, um 16.00 Uhr eine Dankmesse. Unter den Gästen waren der Diözesanbischof Josef-Csaba Pál, Msgr. Johann Dirschl, Generalvikar, Pfr. Zsolt Szilvágyi, Pastoralvikar, mehrere Priester der Dekanate Temesch und Marosch, Csaba Tóth, Präfekt des Landkreises Arad, Levente Bognár, Mitglied des Kreisrates Arad, Péter Faragó, Abgeordneter, Berecz Gábor und Fekete Károly, Präsident und Vizepräsident des Arader Kölcsey-Vereins und nicht zuletzt Dr. Erzsébet Faltin aus Segedin.
Zu Beginn der hl. Messe würdigte ein Mitglied des Kirchenrates den gefeierten Pfarrer und betonte, dass der Priesterdienst mit der Mühe dessen vergleichbar ist, der am Feld arbeitet. Schliesslich, sät der Priester auch, aber er weiss nicht, was und wann er ernten wird. Wenn ein Kornähre wächst, kann das Innere voll oder leer sein. Die fünfzig goldenen Ähren vor dem Altar symbolisierten dies ebenfalls. Pfarrer Tivadar hat sehr viel daran gearbeitet, die ungarische Sprache und Tradition in seinen Gemeinden zu pflegen.
In der Einführung der hl. Messe betonte der Jubilar: „Wir sind alle Instrumente in Gottes Händen. Er verteilt seine Gaben reichlich, und wir müssen den Armen und Kranken seinen Trost geben, und gleichzeitig müssen wir in der Lage sein, mit den Trauernden zu weinen.“
In seine Predigt betonte Pastoralvikar Zsolt Szilvágyi: „Im heutigen Evangelium hörten wir, wie die Jünger uns erzählten, was ihnen auf dem Weg passiert war. Pfarrer Tivadar, ich glaube, Sie haben in den letzten Tagen oft über alles nachgedacht, was Ihnen unterwegs passiert ist…“ Als nächstes hob der Redner drei Dinge hervor, für die man danken muss: „Das erste war, dass der Herr Pfarrer Tivadar von Gott berufen wurde und er antwortete positiv darauf, er schloss sich dem Willen Gottes an. Der Herr ist oft durch die Worte der Heiligen Schrift, durch Gebete, aber oft auch durch Menschen, die seine Instrumente sind, an uns gebunden. So gab es solche Zeichen im Leben von Pfarrer Tivadar, der ihn in seinem Leben begleiteten. Das zweite ist das Zeugnis, weil auch Jesus im Evangelium die Jünger als Zeugen sandte. Der Herr arbeitet mit uns zusammen, um anderen zu helfen. Wir sind alle Zeugen, aber das priesterliche Leben muss mehr über Gott sein. Pfarrer Tivadar begann sein priesterliches Leben mit den Worten des heiligen Apostels und Evang. Johannes: „Lasst uns nicht in Worten lieben, sondern in Taten und Wahrheiten…“ Pfarrer Tivadar hat Zeugnis abgelegt in der Pfarrei, in der Caritas, am Csiki-Gergely-Lyzeum, um die Arader Werte zu retten. Das dritte, wofür man dankbar ist, ist das Kreuz. Es ist nicht immer leicht, sich dafür zu bedanken, aber im priesterlichen Leben ist es wichtig, sich für das Kreuz zu bedanken.“
Am Ende der Eucharistiefeier betonte Diözesanbischof Pál, dass das Leben der Priester ein Dienst und ein Opfer ist, da sie Jesus Christus verkündigen müssen: „Die ganze Diözese feiert heute mit Ihnen, bedankt sich gemeinsam für Ihren aufrichtigen und hingebungsvollen Dienst, Ihre Fürsorge und Sorge für die Gläubigen, die Jungen und den Alten.“
Am Ende dankte der Gefeierte dem lieben Gott und allen, die in seinem Leben anwesend waren und ihm in seiner Berufung aufrecht halfen.
Csaba Váncsa