Am 8. Juni 2020 um 11.00 Uhr, an einem schönen Juni-Tag, fand die Begegnung aller kirchlichen Bewegungen im Innenhof des Bischöflichen Palais der Diözese Temeswar statt. Die Begegnung hatte als Mitte und Grund die Hl. Eucharistiefeier, die der Gipfel unseres christlichen Lebens ist. Der Diözesanbischof, S.E. Josef Csaba Pál zelebrierte die Hl. Messe, die musikalisch von einem sehr guten Chor umrahmt wurde. Man hatte dadurch die Möglichkeit sich zu begegnen, zu sehen, die Präsenz jeder kirchlichen Bewegung und deren Spiritualität zu erfahren.
Seine Exzellenz Bischof Pál empfing die kirchlichen Bewegungen mit großer Freude und hatte erbauende und ermutigende Worte für alle. Er betonte die Wichtigkeit der Beständigkeit jedes Mitglieds, als Glied der Kirche Christi, in seiner eigenen „spirituellen Heimat“, d.h. in seiner eigenen Bewegung aktiv zu leben und zu arbeiten. Vier Punkte wurden vom Bischof genannt, Punkte die zu einer reelen Mitgliedschaft zum lebendigen Leib Christi wichtig sind: das Miteinander in der Liebe Christi, die Komplementarität, das Miteinander-Bauen des mystischen Leibes Christi in der bestehenden Diverstität und uns als wahre Brüder und Schwestern in Christus zu erkennen und stets zu erhalten.
Es wurde den teilnehmenden Vertretern der anwesenden kirchlichen Bewegungen die Möglichkeit angeboten sich zu präsentieren und, am Schluß, hat man ein Gebet für die jeweilige Gemeinschaft und für die Weltkirche gesprochen. An dieser Hl. Messe nahmen Vertreter folgender Vereine und Bewegungen teil: Kolping-Familie, Schönstadt-Bewegung, Focolar-Bewegung, Franziskanische Terziaren, Charismatische-Bewegung, Neokathechumenal-Bewegung, Comunione e Liberazione, Marriage Encounter Weekend, Karmelitanische Terziaren, Bruderschaft des Skapuliers, die Karmelitanische Kirchliche Bewegung.
Der Oberhirte betonte die Wichtigkeit der Existenz eines inneren Lebens in Gott, aber zugleich die Wichtigkeit im alltäglichen Leben als Missionare, in der heutigen Welt und Gesellschaft zu agieren.
Wir danken Gott für diesen wunderbaren Tag und für seine Berufung, die er einem jeden von uns geschenkt hat, seine Jünger inmitten jeder Bewegung und Gemeinschaft zu sein.
Dr. med. Clara Ciubotaru