Temeswar (ADZ) – Mehrere Pfarreien der Römisch-Katholischen Diözese Temeswar/Timi{oara haben den Senioren und bedürftigen Menschen in Zeiten der Corona-Krise eine helfende Hand ausgestreckt, heißt es auf der Internetseite des Bistums Temeswar, www.gerhardus.ro. Die Verantwortlichen und Freiwilligen lieferten den alten und bedürftigen Menschen Pakete mit Grundnahrungsmitteln nach Hause. Der Caritas-Verband der Diözese Temeswar bietet seine Sozialdienste weiterhin an.
Schwester Tereza Cernic und Sakristanin Valeria Tornyai bereiteten in der Pfarrei aus der Innenstadt 60 Lebensmittelpakete vor, die sie zusammen mit zehn Freiwilligen an die Nutznießer verteilten, informierte Generalvikar Johann Dirschl. Der für die Pastoration zuständige Bischofsvikar, Pfarrer Zsolt Szivágyi aus der Josefstadt, und der Kaplan Tiberiu Szabó bereiteten Päckchen für insgesamt 100 Nutznießer der Pfarrei vor. Zwölf Freiwillige standen ihnen zu diesem Zweck zur Seite, die Gelder für den Einkauf der Lebensmittel wurden von den Gläubigen gespendet. Die Gläubigen aus Neussentesch/Dumbr²vi]a haben ebenfalls Grundnahrungsmittel für die Bedürftigen gekauft, berichtet Pfarrer Lajos Máthé.
Auch in Hatzfeld/Jimbolia wurde den ärmeren Senioren geholfen. In der Koordination von Pfarrer Dr. Davor Lucacela wurden 200 Pakete mit Nahrungsmitteln wie Reis, Bohnen, Konserven, Teigwaren, Maismehl und Pudding vorbereitet. Um nicht direkt mit den älteren Menschen in Kontakt zu treten, wurden diese im Voraus über die Ankunft der Freiwilligen benachrichtigt und die Pakete am Tor bzw. im Hof abgestellt.
Die Temeswarer Filiale des Malteser Hilfsdienstes in Rumänien setzt seine soziale Tätigkeit fort. Im Altenheim werden 18 Senioren betreut, wobei sich drei der Mitarbeiter freiwillig bereit erklärt haben, im Falle einer Quarantäne im Heim zu übernachten. Die Sozialkantine liefert zudem 50 Senioren das Essen nach Hause.

Foto: Zsolt Szilvágyi