In Christus geliebte Gläubigen,
Liebe Ordensleute,
Liebe Mitbrüder im priesterlichen Amt,

Im Sinne einer Unterstreichung der Mitteilung unserer Katholischen Bischofskonferenz in Rumänien (die wir veröffentlicht haben), erklären wir hiermit, daß es uns bewust ist wie schwer die Einhaltung der Vorbeugungsmaßnahmen gegen die Verbreitung des Coronaviruses ist. Wir sollen aber versuchen, etwas Positives für unsere Mitmenschen zu tun, in Sinne daß, wenn wir auf mehrere bereits vorprogrammierte Veranstaltungen verzichten, so viel wie möglich, das Infizierungsrisiko unserer Nächsten reduzieren wollen. Dies gilt vor allem für die älteren und schwächeren Mitmenschen. Und das was wir tun, tun wir aus Nächstenliebe allen gegenüber.
Höchstwahrscheinlich wird es auch kranke und ältere Leute geben, die den Weg zur Kirche, zu den Hl. Messen, nun nicht unternehmen werden können. Ihnen empfehlen wir die spirituelle Hl. Kommunion, d.h. man betet und spricht zu Jesus, den wir in unserem Leben einladen; dannach beliben wir im Schweigen und lassen den Heiland uns in der Ruhe unserer Seele anzusprechen, genau so wie wir es für gewöhnlich nach der Hl. Eucharistie bisher getan haben.
Wir laden Euch allen ein, daß wir uns in diesen Tagen, in besonderer Weise, mit einer neuen Intenssität dem Gebetsleben widmen und, daß wir alle Gelegenheiten ausnutzen uns unseren Gemeinden, allen Notleidenden und deren tatkräftigen Unterstützung zu widmen.
Wir hoffen, daß nach dieser Coronavirus-Pandemie, das aus dem Leben eines jeden von uns bleiben wird, was wir in dieser Zeit, durch unsere Gebete, durch unsere Nächstenliebe und durch die Akzeptierung, in der Liebe Christi, allen Schweirigkeiten erreicht haben – Taten die wir den Allmächtigen Gott aufopfern werden.

+ Josef-Csaba Pál,
Diözesanbischof