„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst” Mit dieser Stelle aus dem Buch des Prophäten Jesaja eröffnete Bischof Josef Csaba Pál, der Oberhirte des Bistums Temeswar, die Pontifikalämter der Geburt unseres Herrn und Heilands Jesus Christus sowohl in der Elisabethstädter Pfarrkirche zu Temeswar (in der Christmette), als auch in der Millenniums-Pfarrkirche zu Temeswar II Fabrikstadt, am Weihnachtstag, um 10.00 Uhr, bei der Hl. Messe die in rumänischer Sprache zelebriert wurde.
Im Rahmen der Christmette, am Heiligabend, prädigte in deutscher Sprache P. Thomas Runggaldier SDS, Salvatorianer-Missionar aus Österreich. Die ungarische Prädigt sprach sein Mitbruder P. Márton Gál SDS, Kaplan in der Elisabethstädter Pfarrei. Seine Exzellenz Josef Csaba Pál, Bischof von Temeswar, unterstrich in seiner predigt: „Gott ist für uns Mensch geworden und das bedeutet gleich der Anfang einer neuen Äre für die Existenz der Menschheit. Gott wird uns als Kind geboren, er wurde auch in unserem Leben geboren, er teilt mit uns unsere menschliche Existenz. Und wenn wir ihn in unserem Leben aufnehmen, akzeptieren, dann ändert sich etwas in uns. Wir beginnen mit den Augen des Glaubens zu sehen und diese Tatsache ändert alles.” Im Rahmen der Pontifikalmesse am Weihnachtstag, sprach Seine Exzellenz über drei Geschenke die die Menschheit vom menschgewordenen Heiland, Jesus Christus erhalten hat: das Licht, das Vertrauen und das Wort. Zugleich, ermutigte der Bischof die Gläubigen den Heiland im Zentrum ihres Lebens, als Kern ihrer Existenz zu behalten: „Das Licht von Bethlehem, welches vor zwei Tausend Jahre erblickt wurde, leuchtet auch heute, hier, für uns. Heute sind wir das Volk dessen, der in Bethleem geboren wurde. Lassen wir dieses Licht in uns wirken!”