Im Rahmen der Sitzung vom 16. Juni d.J. erklärte sich die rumänische Regierung bereit den Alarmzustand, aufgrund der neuen Coronavirus-Epidemie, um weiteren 30 Tage zu verlängern. Zu den mildernden Maßnahmen gehört jedoch die Zulassung der öffentlichen hl. Messen in Kirchen. In Übereinstimmung mit den geltenden sanitären Vorschriften, muss allen Teilnehmern während der, innerhalb des Gotteshauses abgehaltenen kirchlichen Gottesdiensten, eine Fläche von 4 Quadratmetern zur Verfügung gestellt werden, und der Abstand zwischen den Gläubigen muss mindestens 2 Meter betragen.
Vor dem Betreten der Kirche ist eine Händedesinfektion erforderlich. Während der hl. Messe muss man eine Gesichtsmaske tragen, die Mund und Nase bedeckt.
Am Sonntag, dem 21. Juni wiederholte Pfarrer Zoltan Kocsik, in der Temeswarer Piaristenkirche, am Anfang und am Ende der Liturghie alldies. Er erklärte auch, dass sich neben dem Eingang ein – an der Wand montierte – Händedesinfektion-Spender eingeführt wurde und an den Hl.-Rita-Seitenaltar Gesichtsmasken und Einweg-Handschuhe, bzw. Papiertücher und Desinfektionsmittel zur Verfügung der Gläubigen stehen. Gleichzeitig hat er seine Freude ausgedruckt, dass die hl. Messen wieder besucht werden können und dass er die Gläubigen persönlich treffen könne.
Nach der Sonntagsmesse teilte uns Pfarrer Kocsik, Direktor des Römisch-Katholischen Lyzeums „Gerhardinum“, dass heuer sich 30 Schüler für die Abiturprüfung bereits beworben haben, Prüfung die zwischen dem 22.-25. Juni stattfindet. 8 Schüler kommen aus der ungarischen Klasse, 19 aus der rumänisch-sprachigen Klasse und 3 aus früheren Jahrgängen. Sie präsentieren sich zu den Prüfungen im „Carmen Sylva“-Pedagogischen-Lyzeum und werden in: Rumänisch, Ungarisch, Geschichte, Geografie und zwei Schüler aus Philosophie geprüft.
„Wir unterstützen unser Schüler auch durch unsere Gebete!“- sagte Pfarrer Kocsik am Ende unseres Gesprächs.

Übersetzung: Maria Lazar