Die Jugendlichen der Pfarrei Temeswar II. Fabrikstadt trafen sich am Abend des 24. Oktober d.J. in der „Millenniums“ Pfarrkirche für einen Workshop und um sich besser kennenzulernen. Gleich am Anfang begrüßte Pfr. Daniel Dumitru, der Seelsorger dieser Pfarrei, die Anwesenden und betete mit ihnen ein kurzes Einführungsgebet. Danach, präsentierte Henrietta Crețu-Blejan die Bedeutung eines Teams and die einer Gruppe. Gruppe versus Teams – von hier begann man die Erklärung der Differenzen zwischen einer Gruppe, einer Arbeitsgruppe und eines Teams. In einer Gruppe ist die Verantwortung sowohl individuell, als auch gemeinsam. Ebenfalls, wurden die Bestehnungsprinzipien von Gruppen und Teams erklärt. Henrietta erklärte den Anwesenden auch die Definition einer Sozialgruppe. Die Veranstalter forderten die Jugendlichen heraus, ihren Platz und Ihre Rolle auf Grund des Belbin-Tests herauszufinden.
Nach der Präsentierung von Henrietta Crețu-Blejan folgte ein spiritueller Teil des Abends, vorgetragen von Daniel Dumitru, Pfarrer von Temeswar II Fabrikstadt. Der Seelsorger begann von der Frage: Warum brauchen wir Ausbildung? Danach präsentierte er zwei Geschichten: das erste über den Traum des Hl. Don Bosco, der sich in Dornen gestochen hat. Pfr. Daniel erklärte dass diese Dornen unsere Wunden sein können, Wunden die uns andere Menschen angetan haben – oder – können auch unsere Antipathien sein. Die zweite Geschichte berichtete über einen Felsen, der mal zu einem einladenden, warmen Haus wurde. Genau so können auch wir wachsen und zu Gottes, warme Sonnenstrahlen werden, d.h. ein gastfreunlicher Ort für alle werden. All dies wurde als Klärung und Stärkung des Vortrags Henriettas gesagt, denn auch die Jugendlichen von Temeswar II. Fabrikstadt wollen ein Team werden. „In einer Jugendgruppe brauchen wir passende Personen in passende Orte, so daß das Team tatsächlich, wahrhaftig ein Team bilden soll.“- unterstrich Pfr. Daniel.
Zum selben Zweck wurden auch die Mitglieder der Malteser Jugendgruppe eingeladen. Sie erklärten warum und wieso sie zu einer Gruppe, bzw. zu einem Team geworden sind. So konnte man den Jugendlichen anhand eines Beispiels zeigen, warum man Mitglied einer Jugendgruppe sein kann: „Wir sind ein Team weil wir dies tun, was uns Freude macht und weil wir gemeinsam arbeiten“ – sagte der Vertreter der Malteser Jugendgruppe. Zum selben Anlaß präsentierten auch die Jugendlichen der Kolping-Pfarrgruppe ihr Team, warum sie dies tun und welche ihre Zukunftsprojkete sind. Gleichzeitig erzählten sie, dass sie sich regelmäsig treffen und die Verbindung untereiander halten, auch wenn sie sich in dieser Zeit nicht so oft treffen können – und all dies verbindet sie als Gruppe untereinander.
Am Abschluß dankte Pfr. Daniel Dumitru allen Anwesenden für ihre Präsenz und Implizierung. Er bat die Jugendlichen um einen feedback, um genau zu wissen, wie sie sich an diesem gemeinsam verbrachten Abend gefüllt haben.
Csaba Váncsa